Nachdem schon beschlossen wurde, herkömmliche Glühbirnen schrittweise in der gesamten EU vom Markt zu nehmen, ist nun die Diskussion über diese Vorgehensweise im EU-Parlament wieder neu entfacht.
Vorwürfe der Bevormundung
Kritik an diesem Verfahren kommt vor allem aus den Reihen der Konservativen und Liberalen, aber auch von Euroskeptikern, die der EU vorwerfen, sie würden auf diese Weise die europäischen Verbraucher bevormunden.
Deshalb streben sie an, den Beschluss von Dezember 2008 wieder zu kippen, in dem die 27 EU-Staaten beschlossen hatten, herkömmliche Glühbirnen schrittweise vom Markt zu nehmen, um diese durch Energiesparlampen mit wesentlich niedrigerem Stromverbrauch zu ersetzen.
Am kommenden Mittwoch will man den Beschluss erneut im Umweltausschuss zur Diskussion stellen. Andere EU-Abgeordnete halten diese Kritik für populistisch, da auch die Vorschriften bezüglich Katalysatoren sowie bleifreiem Benzin akzeptiert worden sein, ohne im nachhinein von einer Bevormundung der Verbraucher zu sprechen.