Nun ist es endlich soweit: nach diversen Übergangsregelungen ist der Energieausweis für alle Wohnimmobilien seit Anfang des Jahres ein Pflichtdokument.
Checkliste für den Ausweis
Problematisch ist aber die Tatsache, das stichprobenartige Überprüfungen ergeben haben, dass einige die Daten entweder nicht korrekt angeben, oder aber unvollständig. Deshalb sollten sich Verbraucher vorab informieren, worauf sie achten müssen.
Standardmäßig hat der Energieausweis vier Seiten, dieses Formular kann man sich bequem zur Ansicht im Internet herunterladen. Teil Eins sind allgemeine Angaben, die man überprüfen sollte um zu sehen, ob Ausweis und Objekt auch übereinstimmen. Zweitens ist es wichtig, ob die Daten wirklich von dem Aussteller stammen, der das Objekt gesehen hat, oder aber vom Eigentümer selbst. Dies muss angekreuzt sein. Sind im Ausweis keinerlei Verbesserungsvorschläge enthalten, oder fehlt gar der ganze Ausweis, sollte man sich andere Objekte suchen. Auch bei einer Gesamtenergieeffizienz von mehr als 250 kWh m2/a sollte man sich nach Objekten mit niedrigerem Verbrauch umsehen.