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Asse bringt noch mehr Probleme mit sich

Wie sich jetzt herausgestellt hat, haben alle großen Versorger, die in den Jahren von 1967 bis 1978 AKW’s betrieben haben, von dem billigen Lager in Asse profitiert und ihren Müll dort eingelagert.

Große Konzerne sollen Kosten tragen

Aufgrund dieser Erkenntnisse des Bundesamtes für Strahlenschutz fordern jetzt sowohl Greenpeace als auch Verbraucherschützer, dass die Energiekonzerne sich an den Ausgaben für eine sichere Stilllegung beteiligen. Auch Politiker, wie beispielsweise Umweltminister Sigmar Gabriel, sprechen sich dafür aus, denn durch Asse kommen Kosten in Höhe von 850 Millionen Euro auf den Staat zu, wobei Experten meinen, dass nicht einmal das ausreichen wird.

Und da die Energiekonzerne jahrelang von staatlichen Subventionen für Atomkraft profitiert haben, sollen sie auch dafür mitbezahlen, sonst muss es wieder mal der Steuerzahler tun. Zwar ist man sich noch uneins bezüglich der Höhe des Anteils am Atommmüll, aber das BfS geht davon aus, dass allein RWE einen Anteil von über 60 Prozent an der heutzutage vorhandenen Radioaktivität in Asse trägt.

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