Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins „stern“ bestätigt. Demzufolge lagert im einsturzgefährdeten Atommülllager Asse in Niedersachsen eine halbe Tonne hochgiftiges Arsen. BfS-Sprecher Florian Emrich erklärte, dass die giftigen Stoffe, wie etwa Arsen, Quecksilber und Bleieisen, in dem eingelagerten radioaktiven Abfall enthalten seien. Zudem befänden sich in den 126 000 Fässern auch hochgiftige Pflanzenschutzmittel, sagte Emrich.
Das Bfs inventarisiert aktuell die im Laufe der Jahre angelieferten Abfälle. Danach soll über die Zukunft des Lagers entschieden werden. Das Bfs ist erst seit Jahresanfang Betreiber des Atommülllagers, zuvor war das Heimholtz Zentrum dafür verantwortlich. Dieses war aber wegen des sorglosen Umgangs mit den gefährlichen Stoffen abgelöst worden, schreibt das Verbraucherportal „Verivox“.