E.ON hebt gerne seine Investitionsfreudigkeit in erneuerbare Energien hervor. So auch im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“. „Es gibt wahrscheinlich kein Energieunternehmen, das die erneuerbaren Energien mit vergleichbarer Geschwindigkeit ausbaut“, betonte Wulf Bernotat, Vorstandschef des größten deutschen Energiekonzerns.
Die Zahlen von E.ON lassen sich durchaus sehen: Bereits heute beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien 25 Prozent an den Gesamtinvestitionen in die Stromerzeugung. Bis 2011 sollen insgesamt acht Milliarden Euro in die „grüne Energie“ fließen.
Bernotat fordert nun anlässlich der im Dezember stattfindenden Klimakonferenz in Kopenhagen neue Klimaschutz-Spielregeln: Ein globales Emissionshandelssystem solle dafür sorgen, dass nicht nur Energie- und Industriebetriebe, „sondern auch Verkehr, Landwirtschaft und Bauwirtschaft“ zur Einhaltung von Klimaschutzauflagen verpflichtet werden.