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Ökoenergiebranche geißelt Bündnis-Vorschlag der Atomlobby

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat es als “Scheinangebot ohne Realitätsbezug” gegeißelt, die Umweltorganisation Greenpeace bezeichnete es gar als „giftiges Angebot“: Der Annäherungsversuch von Walter Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforums, endete kläglich. In der Tageszeitung „Die Welt“ stellte er eine „Allianz“ mit den erneuerbaren Energien in Aussicht: Hohlefelders Absichten zielen darauf, die Laufzeiten der zur Stilllegung verdonnerten Reaktoren zu verlängern, gekoppelt an Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Wie „Welt Online“ schreibt, hat die Ökoenergiebranche kein Verständnis für den Vorschlag der Atomlobby. „Atomkraft und erneuerbare Energien passen nicht zusammen.“ Auch Rainer Baake, DUH-Bundesgeschäftsführer, wettert gegen das Vorhaben einer Zusammenarbeit. Wer heute die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke anstrebe, werde morgen gegen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien zu Felde ziehen, sagte er und fügt deutlich an: „Die scheinheilige Aufforderung zum friedlichen Miteinander von Atomkraft und Erneuerbaren erfüllt den Tatbestand der Volksverdummung.“

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