Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum weist die Vorwürfe zurück, dass der Energieriese Vattenfall, der ab 2010 Berlin mit Ökostrom versorgen wird, lediglich „grün gefärbten Strom“ liefern werde. Nußbaum erklärte laut einer „ad-hoc-news“-Meldung, dass das bei der Ausschreibung gewählte Zertifizierungssystem „maximale Transparenz über Herkunft und Produktionszeit des Stroms“ biete. Eine „Umetikettierung“ von sogenannt grauem Strom zu grüner Energie sei damit ausgeschlossen, betonte der parteilose Politiker.
Vattenfall hatte Ende April den Zuschlag erhalten. Der Energiekonzern wird von 2010 bis 2012 alle öffentlichen Einrichtungen in Berlin mit Ökostrom beliefern.