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Stromsparend kühlen

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von weit über 30 Grad zeigt sich der Sommer nicht nur von seiner angenehmen Seite. Besonders kranken und älteren Mitbürgern macht die Hitze stark zu schaffen. Viele Deutsche leiden aufgrund der tropischen Temperaturen unter Kreislaufproblemen, allgemein sinkt die Leistungsfähigkeit. Viele Büros und öffentliche Gebäude sind aus diesem Grund mit Klimaanlagen ausgestattet. Was viele jedoch nicht wissen: einige Klimaanlagen sind regelrechte Stromfresser und können die Energiekosten bei langfristigem Einsatz in die Höhe treiben. Doch einige Tipps können dabei helfen, die Raumkühlanlagen effektiv zu nutzen und dadurch zu sparen.

Energieverbrauch von Klimaanlagen

Im Sommer laufen Klimaanlagen meist auf Hochtouren. Sie sind in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden, in Büros und Behörden, in Hotels und in Wohnhäusern. Im Auto sorgen sie in der heißen Jahreszeit ebenfalls für angenehm kühle Temperaturen. In vielen Unternehmen kommen zudem moderne Anlagen aus dem Bereich der Kältetechnik zum Einsatz, um Maschinen, Computer oder Motoren vor Überhitzung zu schützen.

Eine durchschnittlich große Klimaanlage verbraucht pro Monat eine Strommenge im Wert von rund 46 Euro, also in etwa so viel, wie eine Kühl- und Gefrierschrank-Kombination in etwa in einem Jahr verbraucht. Jedoch gibt es bei Raumklimageräten durchaus Unterschiede hinsichtlich der Höhe des Stromverbrauchs. Beim Kauf einer neuen Klimaanlage sollte aus diesem Grund auf die Effizienzklasse geachtet werden.

Neue EU-Verordnung

Raumklimageräte müssen seit Dezember 2004 laut einer EU-Verordnung einheitlich mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Das neue EU-Label gibt den Stromverbrauch des Gerätes an. Je nachdem wie hoch dieser ausfällt, wird das Gerät mit einem Buchstaben von „A“ bis „G“ versehen. Bei Geräten mit besonders niedrigem Verbrauch erhält das Energielabel ein „A“, oder auch „A+“ bis „A+++“. Die Stromfresser unter den Klimaanlagen werden hingegen mit einem „G“ gekennzeichnet. Der Energieverbrauch unterscheidet sich zwischen den Effizienzklassen teilweise erheblich. So liegt der Stromverbrauch bei Anlagen der Klasse „C“ um elf bis 15 Prozent höher als bei Geräten, die der Effizienzklasse „A“ angehören.

Klimaanlage sinnvoll einsetzen

In Industriebetrieben sorgen spezielle Kältetechnik-Anlagen dafür, dass Motoren und Maschinen auch bei großer Hitze reibungslos funktionieren. Im Büro oder zu Hause sollte die Klimaanlage hingegen nur im Bedarfsfall genutzt werden. Beispielweise erweist sie sich an sehr heißen Tagen als äußerst nützlich, um das Schlafzimmer vor dem Schlafengehen ein wenig zu kühlen. In der Nacht sollte die Klimaanlage jedoch nicht immer dauerhaft laufen. In den meisten Fällen reicht hier ein offenes Schlafzimmerfenster zum Kühlen völlig aus.

Der Mensch ist bei einer Temperatur von circa 20 Grad Celsius zu 100 Prozent leistungsfähig. Gemäß der Arbeitsstätten-Richtlinie sollte die Raumtemperatur in Büros deshalb nicht höher als 26 Grad liegen. Im Sommer übersteigt die Temperatur nicht selten diese Grenze, besonders in der Mittagszeit. Das Lüften befördert an heißen Sommertagen meist nur noch zusätzliche warme Luft in die Büroräume. Aus diesem Grund sollte in der Mittagszeit lieber die Klimaanlage zur Kühlung der Büros genutzt werden. Bleibt sie jedoch in den meist noch relativ angenehmen Morgenstunden aus, dann kann eine Menge Energie eingespart werden.

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