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Umfrage in der Bundesbevölkerung: Jeder möchte Strom sparen!

Die Deutsche Energie Agentur (dena) mit Sitz in Berlin hat erst kürzlich im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz eine repräsentative Umfrage zum Thema Stromsparen in der gesamten Bundesbevölkerung durchgeführt. Das Ergebnis ist nicht sehr überraschend. Durch die öffentlichen Diskussionen über die ständig steigenden Strompreise sind über 70 Prozent der Befragten sehr interessiert an einem effizienteren Umgang mit Strom und Energie im eigenen Haushalt. Parallel dazu sehen auch über 50 Prozent der Befragten das größte Sparpotential eben eher in den privaten Haushalten, als in Industrie und Gewerbe.

Informationsbedarf nach wie vor gegeben

Andererseits gab aber auch über die Hälfte der Befragten an, sich nur durchschnittlich oder gar unzureichend über private Einsparmöglichkeiten informiert zu fühlen. Zitat der dena zu diesem Umstand: „Beim Stromsparen geht es den Leuten nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie,“ wie Annegret CL. Agricola diese Ergebnisse kommentierte.

Laut der Bereichsleiterin für Energieeffizienz im Elektrizitätsbereich der dena kann ein privater Haushalt seinen gesamten Stromverbrauch durch energiewirtschaftliche Maßnahmen um 25 Prozent oder mehr reduzieren. Es käme nur darauf an, diese Informationen den Verbrauchern auch zielgenau und handlungsorientiert zur Verfügung zu stellen.

Die Befragten gaben an, dass der höchste Informationsbedarf in Bezug auf Energiesparpotenziale bei den technischen Geräten liegt, von Haushaltsgroßgeräten über Kommunikationstechniken bis hin zum Stand-by-Verbrauch von elektrischen Geräten. Rund 45 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Energiespartipps für genau diese Bereiche. Direkt dahinter folgen die Bereiche Beleuchtung sowie Umwälzpumpen in Heizungssystemen und der elektrischen Warmwasserbereitung, dafür würden sich rund 30 Prozent mehr Informationen wünschen. Nur ein sehr geringer Prozentsatz von unter sieben Prozent gab an, dass für ihn oder sie das Thema Stromsparen überhaupt keine Bedeutung hätte.

Die Medien, die von der Mehrzahl der Befragten am häufigsten zur Informationsbeschaffung genutzt werden, sind Zeitungen und Zeitschriften sowie Fernsehen oder Radio. Genauso häufig wurden auch Prospekte und Broschüren sowie das Internet genannt, beides mit über 50 Prozent in den unteren bis mittleren Altersgruppen, wobei die höheren Altersgruppen eher auf althergebrachte Printmedien und das Fernsehen setzen. Auch hier gab nur ein Prozentsatz von unter fünf Prozent an, sich gar nicht für diese Themen zu interessieren.

Die von der dena gegründete Initiative EnergieEffizienz will nun genau an diesen Punkten ansetzen. Mithilfe von gezielt verbreiteten und brauchbar aufbereiteten Informationen zu den am meisten gefragten Themen sollen die Bundesbürger zu einem bewussten Umgang mit Strom angeleitet werden. Doch nicht nur bei der dena, auch sonst überall begegnen den Verbrauchern nützliche Portale und Webseiten im Internet, die gut recherchierte und praktisch aufbereitete Tipps und Tricks rund um das Thema Stromsparen bereit halten. Es liegt quasi nur noch am Verbraucher selbst, inwieweit er offen und bereit ist, diese Maßnahmen auch im eigenen Zuhause einzusetzen und durchzuführen.