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Stromvergleich - Strom vergleichen

Wie viel Geld geben Sie aktuell für Strom aus? Zu viel? Wir können Ihnen vielleicht helfen, Strom zu sparen.

Durchschnittlich benötigt ein Haushalt 76 Prozent der genutzten Energie für die Heizung, 12 Prozent für Warmwasser, 6 Prozent für Kühlen, Gefrieren und Waschen, 4 Prozent für Kochen und 2 Prozent für Licht.

Strom Vergleich: Richtigen Tarif finden und Verbrauch reduzieren

Es können jedoch mindestens 20 bis 30 Prozent des Gesamtverbrauchs eingespart werden, meist ist der Prozentsatz sogar noch höher. Sparen kann man beispielsweise das Ausschalten von Standby-Geräten oder durch die Nutzung abschaltbarer Streckerleisten. Allein dadurch können 3 Prozent des Verbrauchs eingespart werden, und deutschlandweit entspricht das jährlich rund 17 Milliarden Kilowattstunden und 3,3 Milliarden Euro. Dadurch, dass ein paar mehr Menschen ihre Standy-Geräte bei Nichtnutzung ausschalten, können diese Zahlen erheblich gesenkt werden.

Auch Energiesparlampen können wesentlich zur Senkung des Verbrauchs beitragen, ebenso wie neue Geräte. Oft verbraucht ein neuer Kühlschrank nur halb so viel wie ein altes Gerät.

Stromfresser identifizieren

Um herauszufinden, welches Gerät wie viel Strom verbraucht und bei welchem Apparat sich die Investition in ein neues, besseres Modell langfristig lohnt, bieten unter anderem Stromanbieter Strommessgeräte an. Diese kann man sich kostenlos leihen, sie sind einfach in der Handhabung und ermitteln für jedes Gerät zuverlässig den aktuellen Stromverbrauch. So lassen sich schnell und einfach Stromfresser herausfinden und der Stromverbrauch kann gesenkt werden.

Allerdings betreffen diese Sparmaßnahmen nur etwa 24 Prozent des Verbrauchs. Weit effektiver können Maßnahmen zur Wärmedämmung sein. Sämtliche Außenflächen wie Wände, Böden, Dächer, Türen und Fenster können wärmegedämmt werden. Auch Vorhänge beispielsweise können dazu beitragen, den Wärmeverlust über die Fenster zu verringern. Somit muss weniger geheizt werden, da die Wärme noch im Raum ist uns sich nicht über Fenster oder Außenflächen verflüchtigt, und der Prozentsatz von 76 Prozent kann erheblich gesenkt werden.

Auch Zwei-Tarif-Zähler können zur Senkung des Strompreises beitragen, auch wenn sie am tatsächlichen Verbrauch nichts ändern, nur an dem Preis, den man für den genutzten Strom zahlt. Bei vielen Stromanbietern gehört günstiger Nachtstrom zum Angebot, der sich jedoch bei den im Haus installierten gängigen Ein-Tarif-Zählern nicht zu Buche schlägt.

Jedoch sollte man für die Senkung der eigenen Kosten nicht alles in Kauf nehmen, wie zum Beispiel den Strompreis. Oft wird versucht, den günstigsten Strom zu finden, was an sich nichts verwerfliches ist, doch der günstigste Strom wird zur Zeit in Kraftwerken produziert, was erhebliche Umweltbelastungen nach sich zieht. Ökologischer und somit auf die lange Sicht sinnvoller ist Ökostrom oder zumindest Strom, der zu einem hohen Prozentteil aus regenerativen Energien gewonnen wird.

Dieser ist jedoch teurer als Kernenergie, eine Kilowattstunde Solarstrom, die über Photovoltaik-Anlagen gewonnen wird, kostet allein an Produktion 40 bis 50 Cent. Windenergie kostet in der Entstehung 6 bis 8 Cent, aus Wasserkraft gewonnener Strom ist noch günstiger.

Aktuell werden diese Mehrkosten über das EEG, das Erneuerbare Energien Gesetz, auf alle Stromverbraucher gleichmäßg verteilt, sodass die Preisunterschiede zum Ökostrom nicht allzu groß ausfallen. Viele Anbieter benutzen den durch die Mehrkosten erzielten Gewinn jedoch wieder, um in erneuerbare Energien zu investieren und veröffentlichen auch die genauen Zahlen sowie den genauen Verwendungszweck.

Wenn Sie durch diverse Energiesparmaßnamen ihren Stromverbrauch können, können Sie mit Sicherheit auch in erneuerbare Energien investieren, und somit mithelfen, die Umwelt zu entlasten.

Sie sollten auf jeden Fall im Auge behalten, dass die effektive Senkung ihres Stromverbrauchs und das Beziehen billigen Stroms zwei Paar Schuhe sind und das Eine das Andere nicht einschließt.